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Dr. Markus Lindner von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Akta Lakota Museum & Cultural Center. |
Lindner kam mit der St. Josefs Indianer Schule und dem Akta Lakota Museum & Kulturzentrum erstmals über Dixie Thomson und Arthur Amiotte in Kontakt. Zusammen mit Thomson, dem Direktor des Akta Lakota Museums & Kulturzentrums und Amiotte, dem Lakota-Gelehrten, -Künstler und –Historiker arbeitete er an der Ma Lakota!. Einer Ausstellung, die das Leben der Lakota in den vergangenen 120 Jahren darstellt. Ma Lakota! war von Februar bis September 2006 im Weltkulturmuseum in Frankfurt zu sehen und lockte über 4.500 Besucher an.
Erst durch das St. Josefs Indianer Hilfswerk e. V wurde es dem Akta Lakota Museum & Kulturzentrum möglich, in deutschen Museen aktiv zu werden. Das Hilfswerk führt seit 2005 in Deutschland Spendenaktionen für die St. Josefs Indianer Schule durch. Somit baut es die Unterstützung der St. Josefs Indianer Schule im Heimatland ihres Gründers, Pater Henry Hogebach, SCJ, weiter aus.
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Sorgfältig wird jedes einzelne Stück der Sammlung von Lindner untersucht und dokumentiert |
Eine Brücke bauen
„Wir bemühen uns darum, das kulturelle Erbe der Lakota zu verbreiten. Das Ausstellen von Artefakten aus der Sammlung des Akta Lakota Museums & Kulturzentrums wird zu einem wesentlichen Teil unserer Arbeit in Deutschland werden“, erläutert Kory Christianson, Geschäftsführer Entwicklung bei St. Josefs. „Dr. Lindners Erfahrung in der Konzeption von Wanderausstellungen und seine Beziehungen zu deutschen Museen werden uns sehr dabei helfen, eine Brücke zwischen der St. Josefs Indianer Schule, USA, und dem St. Josefs Indianer Hilfswerk e. V., Deutschland, zu schlagen.“
Während seines Aufenthalts in Süd Dakota wird Lindner Ausstellungen für das Akta Lakota Museum & Kulturzentrum entwickeln, die in deutschen Museen präsentiert werden sollen. Zusätzlich wird er sich um die Untersuchung und Dokumentation des Bestands der Museumskollektion kümmern, einwandfreie Lagerbedingungen sicherstellen und bei nötigen Restaurationen an Artefakten als Berater tätig sein.
„Die Arbeit an der Sammlung des Akta Lakota Museums & Kulturzentrums ist eine großartige Gelegenheit, meine Museumskenntnisse anzuwenden und zu verbessern“, freut sich Lindner. „Zudem kann ich dabei mehr über das Volk der Lakota lernen, was zweifelsohne meinen Studenten an der Universität in Frankfurt zugute kommen wird. Aber am meisten freue ich mich darüber, dass ich dazu beitragen kann, dass diese Sammlung noch viele Jahre lang bestehen wird und dass diejenigen, die die Kunstwerke erschaffen haben, gebührend geehrt werden.“